Maria Möbs

Prompt-Formel für Assistenzen

Sie tippen eine Frage in ChatGPT oder Copilot ein – und bekommen einen Text zurück, der so allgemein ist, dass Sie ihn komplett neu schreiben könnten. Frustrierend, und am Ende haben Sie sogar mehr Zeit verloren als gewonnen. Dabei braucht es nur vier Bausteine, damit aus der Antwort ein brauchbares Ergebnis wird.

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Prompt-Formel für Assistenzen

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Warum die Antwort oft nichts bringt

Der Grund für schwache Ergebnisse ist fast immer derselbe: Die KI bekommt zu wenig Kontext. Eine Zeile wie „Schreib mir eine E-Mail an den Kunden" kann alles Mögliche bedeuten – und die KI füllt die Lücken mit Allgemeinplätzen. Je klarer Ihre Eingabe, desto brauchbarer das Ergebnis.

1. Geben Sie eine Rolle vor

Erster Baustein: Geben Sie der KI eine Rolle. Zum Beispiel: „Du bist eine erfahrene Assistenz einer Geschäftsführung und schreibst kurze, klare E-Mails." Das klingt nach einer Kleinigkeit, verändert aber Ton und Perspektive der Antwort spürbar.

2. Liefern Sie den Kontext

Zweiter Baustein: der Kontext. Worum geht es genau, an wen richtet sich der Text, und was ist bereits passiert? Ein Satz wie „Der Kunde wartet seit drei Tagen auf eine Rückmeldung zum verschobenen Termin" liefert der KI die Grundlage, die eine allgemeine Anfrage nie hätte.

3. Nennen Sie Ziel und gewünschtes Format

Dritter Baustein: Sagen Sie genau, was am Ende dabei herauskommen soll. Wie lang darf der Text sein, in welchem Ton, als E-Mail, als Stichpunktliste oder als kurze Zusammenfassung? Ohne diese Angabe entscheidet die KI selbst – und trifft dabei nicht immer Ihren Geschmack.

4. Geben Sie ein Beispiel mit

Vierter Baustein, und oft der wirkungsvollste: Geben Sie ein Beispiel mit. Ein früherer Text von Ihnen, ein Satz, der genau Ihren Ton trifft – die KI orientiert sich daran und liefert ein Ergebnis, das deutlich näher an Ihrer eigenen Sprache ist als jede allgemeine Anweisung.

Die Kontrolle zurück

Setzen Sie Rolle, Kontext, Ziel und Beispiel zusammen, wird aus „Schreib mir eine E-Mail an den Kunden" etwas wie: „Du bist eine erfahrene Assistenz. Der Kunde wartet seit drei Tagen auf Rückmeldung zum verschobenen Termin. Schreib eine kurze, freundliche E-Mail, maximal fünf Sätze, ähnlich diesem Beispiel …" Der Unterschied im Ergebnis ist sofort spürbar – und Sie haben die Kontrolle über das Ergebnis zurück, statt sich mit vagen Antworten abzufinden.

Fazit: Vier Bausteine, ein spürbarer Unterschied

Rolle geben, Kontext liefern, Ziel und Format nennen, ein Beispiel mitgeben – mit diesen vier Bausteinen wird aus Blabla eine brauchbare Antwort, mit der Sie direkt weiterarbeiten können. Am einfachsten testen Sie es beim nächsten Prompt, den Sie sowieso gerade schreiben wollten.

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Das passt dazu


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Outlook-Suche wie ein Profi nutzen: Mails in Sekunden statt Minuten finden

Die Führungskraft braucht „schnell mal" eine bestimmte E-Mail – und Sie wissen nur noch ungefähr, worum es ging. War es letzte Woche? Stand das Stichwort im Betreff oder erst im Anhang? Genau diese Suche kostet im Assistenzalltag immer wieder wertvolle Minuten – oft in Momenten, in denen es besonders schnell gehen muss. Dabei bringt Outlook alles mit, was Sie für eine gezielte, schnelle Suche brauchen – man muss die Funktionen nur kennen und richtig einsetzen.

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Outlook Suche & Suchordner: Mails in Sekunden statt Minuten finden

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Das Problem: Minuten, die im Alltag fehlen

Wer E-Mails nur über das Scrollen durch den Posteingang oder eine vage Stichwortsuche findet, verliert Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Genau dieses Problem gehört zu den am häufigsten genannten Alltagshürden im Assistenzberuf. Mit der richtigen Technik wird daraus eine Sache von Sekunden.

Die Sofortsuche: mehr als nur ein Suchfeld

Ganz oben im Postfach finden Sie die Suchleiste. Sobald Sie hineinklicken, öffnet sich automatisch ein eigenes Kontextregister „Suche". Dort legen Sie fest, wo gesucht werden soll: nur im aktuellen Ordner, in allen Unterordnern oder im gesamten Postfach. Diese Einstellung entscheidet oft darüber, ob Sie sofort ein sauberes Ergebnis erhalten oder sich durch zu viele Treffer klicken müssen.

Gezielt filtern statt endlos scrollen

Der eigentliche Zeitgewinn liegt in der gezielten Filterung. Direkt in der Suchleiste lässt sich zum Beispiel nach dem Absender filtern oder danach, ob eine Mail einen Anhang enthält. So schränken Sie die Ergebnisliste sofort ein, statt sich durch lange Trefferlisten zu scrollen. Wer regelmäßig Anhänge für die Führungskraft heraussuchen muss, spart hier besonders viel Zeit.

Der Suchordner: die dauerhafte Abkürzung

Für wiederkehrende Suchen lohnt sich ein eigener Suchordner. Er wird einmal eingerichtet – über den Bereich „Suchordner" in der Ordnerliste und „Neuer Suchordner" – und steht danach dauerhaft zur Verfügung. Ein Suchordner nach Absender zeigt zum Beispiel auf einen Klick alle Mails der Führungskraft, ganz ohne erneute Suche. Auch ein Suchordner „Ungelesene Mail" ist praktisch: Er eignet sich hervorragend für den täglichen Überblick am Morgen.

So gehen Sie jetzt vor

Wer die Outlook-Suche bisher nur oberflächlich nutzt, sollte zunächst die Grundlagen sauber im Postfach etablieren – dazu gehört auch eine funktionierende Ordnerstruktur. Einen praxisnahen Einstieg dazu bietet unser Video-Tutorial „Outlook-Posteingang organisieren", auf dessen Struktur die gezielte Suche direkt aufbaut. Wer Outlook systematisch für den eigenen Alltag einrichten möchte, findet im 90-Minuten-Sprint ein kompaktes Format, das Postfach, Kalender und Aufgaben gemeinsam ordnet. Für alle, die sofort loslegen möchten, steht außerdem die kostenlose Arbeitshilfe „5 Outlook-Hacks für Assistenzen" bereit.

Fazit: Eine gute Suche ist kein Zufall, sondern Technik: Suchbereich richtig setzen, gezielt nach Absender oder Anhang filtern – und für wiederkehrende Fälle einen Suchordner anlegen. So finden Sie Mails in Sekunden statt Minuten.

Nächste Schritte

Eine gute Suche ist nur ein Baustein eines strukturierten Büroalltags. Wie sich Struktur im Assistenzberuf insgesamt aufbauen lässt, lesen Sie im Beitrag „Struktur im Assistenz-Büro".

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Aufgaben an KI abgeben

Immer dieselben E-Mail-Antworten formulieren, lange Protokolle zusammenfassen, Texte für die Führungskraft noch einmal glätten – und für die Aufgaben, bei denen es wirklich auf Sie ankommt, bleibt kaum Zeit. Dabei gibt es drei konkrete Aufgaben, die Sie schon heute an KI abgeben können, ohne dass Ihnen die Kontrolle aus der Hand gleitet.

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KI im Büro nutzen: 3 Aufgaben, die ChatGPT dir als Assistenz abnimmt

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1. E-Mail-Entwürfe formulieren lassen

Ob Terminabsage, Rückfrage oder Zwischenbescheid: Lassen Sie KI wie Copilot oder ChatGPT einen ersten Entwurf schreiben – mit ein paar Stichpunkten zum Anlass. Sie lesen ihn, passen Ton und Details an und verschicken erst dann. Der leere Bildschirm fällt weg, die Formulierung bleibt trotzdem Ihre Entscheidung.

2. Lange Texte und Protokolle zusammenfassen

Ein zehnseitiges Protokoll, ein langer E-Mail-Verlauf, ein umfangreiches Dokument vor der Besprechung: Lassen Sie sich von KI die wichtigsten Punkte in wenigen Sätzen zusammenfassen. Sie sparen sich das mehrfache Durchlesen und behalten trotzdem den Überblick, weil Sie die Zusammenfassung noch einmal gegen das Original prüfen.

3. Texte glätten und umformulieren

Der Inhalt steht schon, aber der Ton passt nicht ganz, oder der Text ist zu lang für die Zielperson? Lassen Sie KI ihn kürzen, freundlicher formulieren oder auf den passenden Empfänger zuschneiden. Der Inhalt bleibt Ihrer, nur die letzte Feinarbeit übernimmt KI.

Die Kontrolle bleibt bei Ihnen

Bei allen drei Aufgaben gilt dasselbe Prinzip: KI liefert den ersten Wurf, Sie treffen die letzte Entscheidung. Nichts geht ungeprüft raus – gerade bei vertraulichen Inhalten oder heiklen Themen lesen Sie selbst noch einmal gegen. So sparen Sie Zeit, ohne die Verantwortung aus der Hand zu geben.

Fazit: Der einfachste erste Schritt

Am einfachsten fangen Sie mit der E-Mail an, die Sie sowieso gerade schreiben müssten: Geben Sie KI ein paar Stichpunkte, lassen Sie sich einen Entwurf liefern, und vergleichen Sie selbst, wie viel Zeit Ihnen das im Vergleich zum leeren Bildschirm spart. Aus diesem einen Versuch wird schnell eine feste Gewohnheit.

Gratis-Arbeitshilfe „30 KI-Prompts für Assistenzen“: Fertige Prompts genau für diese drei Aufgaben – kostenlos: 30 KI-Prompts für Assistenzen.

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